Engineering5 Min. Lesezeit · Jul 2026

Warum deine Website vier Sekunden braucht (und was ich anders mache)

Die meisten Websites lokaler Geschäfte laden wie ein Leiterwagen. Das ist kein Pech: So sind sie gebaut.

Warum deine Website vier Sekunden braucht (und was ich anders mache)

Öffne die Website irgendeines Geschäfts in deiner Stadt auf dem Handy und zähl: eins, zwei, drei… Über zweieinhalb Sekunden, und die Hälfte der Leute schaut nicht mehr zu. Und die meisten lokalen Websites brauchen vier oder mehr. Kein Fluch — ganz konkrete Ursachen, und alle sind lösbar.

die Geduld dessen, der dich sucht — gemessen

2,5 s

die Gedulds-Grenze

50 %

geht, wenn du länger brauchst

4 s+

so lange brauchen die meisten

< 2,5 s

die Grenze der Werkstatt

Die drei üblichen Ursachen

  • Billiges Shared Hosting — deine Website wohnt mit tausenden Seiten auf demselben Rechner und leidet die Staus aller Nachbarn mit.

  • Visuelle Baukästen — laden die ganze Welt, obwohl die Seite nur zwei Sätze zeigt — Megabyte Code für eine Öffnungszeit.

  • Fotos direkt vom Handy — schwer wie Steine, unskaliert und unkomprimiert.

Was ich stattdessen tue

  1. Von Hand bauen — nur mit dem, was die Seite braucht — ohne den ganzen Baukasten mitzuschleppen.

  2. Vorrendern — der Server denkt nicht bei jedem Besuch nach: Die Seite existiert bereits und reist vom nächstgelegenen Punkt des Netzes zum Besucher.

  3. Bilder in exakter Größe — jeder Bildschirm bekommt nur, was er zeigen kann.

  4. Interaktion aufs Minimum — damit das Erlebnis lebendig bleibt, ohne in Sekunden dafür zu zahlen.

Geschwindigkeit ist keine Ästhetik. Sie ist Respekt vor der Zeit dessen, der dich sucht — und der erste Faktor, nach dem Google entscheidet, ob es dich zeigt oder vergräbt.

Noch eine Frage offen?

Du schreibst mir, ich antworte selbst. Gerard — Barcelona, Antwort in unter 24 Stunden.

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